Neuheiten


Ruth Elsholz:

O Mensch, bedenck das End!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Norbert Sachse:

Die Akte S


Gabriele Franke:

Tango im Wind


Joachim Potthast:

Im Netzwerk der Täter

 

Pascal Cziborra:

KZ Flossenbürg -

Gedenkbuch der Frauen

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Ruth Elsholz mit 2. Auflage auf Lesereise
 

Der Roman "O Mensch, bedenck das End!" der Laufacher Autorin Ruth Elsholz ist die Entdeckung des Lutherjahres. Am Donnerstag, den 18. Mai, wird die Schriftstellerin um 18:30 Uhr in der Weltbild Filiale Aschaffenburg (Sandweg 20, 63739 Aschaffenburg) aus ihrem historischen Werk lesen und lädt anschließend zur Diskussion und Signierstunde ein. Bereits vom 19. bis 23. Oktober 2016 wurde die Verlagsneuheit auf der Frankfurter Buchmesse und anschließend bei diversen regionalen und überregionalen Lesungen präsentiert. Nachdem die erste Auflage seit April vergriffen ist, ist nun im Jubiläumsjahr der Reformation eine minimal überarbeitete 2. Auflage erschienen, damit auch weiterhin alle Lesewünsche erfüllt werden können.


1517 nagelt der Mönch Dr. Martin Luther seine 95 Thesen zur Kirchenreform an die Schlosskirche zu Wittenberg und löst damit die Spaltung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aus. Sein Lieblingsfeind ist Kardinal Albrecht von Brandenburg, der mit seiner Geliebten in Aschaffenburg und Halle an der Saale residiert. Dies sind die Memoiren der Frankfurter Metzgertochter Agnes Pless, der vertrauten Mätresse des „Abgottes zu Halle“, die bis zuletzt an ihrem Optimismus festhält ... "Die Welt dreht sich weiter. Ich bin niemand, der lange traurig ist. Das geht gegen meine Natur. Es hilft auch keinem. Mir nicht und den anderen nicht. Es gibt genug Dinge, um die ich mich kümmern muss. Vor allem gibt es genug Menschen, die mich brauchen. Hoffe ich jedenfalls. Auch wenn ich keine Kinder habe. Mich selbst dem Schmerz hingeben? Dafür ist das Leben zu kurz und sowohl meine leibliche als auch meine geistige Mutter zu tatkräftig, als dass ich das vermöchte. Metzgertochter und Beginenzögling. Die Kardinalshure nicht zu vergessen. Wenn das keine Mischung ist, die das Leben liebt, dann weiß ich es nicht! Dem Teufel ins Angesicht zu lachen, ist immer noch die beste Methode, ihn zu vertreiben!" ISBN 9783938969472 - 520 Seiten - 16,95€

 


Neuerscheinung: Norbert Sachse: Die Akte S

Fünf Jahre in den Mühlen des MfS

 

Nach misslungener Flugblattaktion in Karl-Marx-Stadt gerät der 17-jährige Berufsschüler Norbert Sachse ins Visier der Stasi. Wegen Staatsfeindlicher Hetze zu mehrjähriger Haft verurteilt, beginnt mit dem Schuldspruch seine Odyssee durch diverse Haftanstalten der DDR. Ob Jugendzuchthaus Festung Torgau, der "Rote Ochse" in Halle an der Saale, Gefängnis Cottbus, Untersuchungs-haftanstalt Hohenschönhausen, Haftpsychiatrie Waldheim oder Haftanstalt Bautzen II, Sachse bekommt die Repressalien des Sozialismus hautnah zu spüren.
Erst ein fingierter Selbstmordversuch auf dem Berliner Alexanderplatz und die Einschaltung des Rechtsanwaltes Dr. Vogel führen 1975 zueinem Freikauf des politischen Häftlings durch die Bundesrepublik.
Nachdem Sachse seine durch die Gauck-Behörde (BStU) zur Verfügung gestellte Akte gesichtet hatte, schrieb er dieses persönliche und fesselnde Buch über seine Jugend und die prägenden Erlebnisse im Knast.
Norbert Sachse wurde 1953 in Zschopau bei Chemnitz als Sohn eines Lehrers geboren und lebte nach seiner "Ausreise" in Göttingen, Palmade Mallorca, München, Bad Kissingen und Heidelberg. Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

 


ISBN 9783938969526 - 268 Seiten - 19,95€

 

 

 

Gabriele Franke: Tango im Wind
 
Der dritte Gedichtband Frankes ist die Lyrikneuheit im Lorbeer Verlag. Ihre Werke sind zutiefst privat. Sie zu lesen bedeutet, in ihre Gefühlswelt einzutauchen und ihre Gedanken zu denken. Ohne Netz und Boden, dafür mit viel sprachlicher Eleganz schreibt sich Frau Franke sprichwörtlich in die Seele des Gegenübers ein. Lassen Sie sich von der sinnlichen Sprache der reiselustigen Bochumerin begeistern.

 

 

Ostwestfälisches Gsellschaftspanorama

 

Der neue Titel "Im Netzwerk der Täter. Eine Juristenkarriere im Reichssicherheitshauptamt" von Joachim Potthast erfreut sich regen Interesses und guter Nachfrage. Der Starnberger arbeitet die Biographie seines aus Gütersloh stammenden Schwiegervaters Jobst Thiemann auf, der in den 1930er Jahren sein Jurastudium in Münster, Berlin und Marburg absolvierte und schließlich eine Karriere in der Berliner SS-Verwaltung begann. Um sich im Fronteinsatz zu bewähren, wurde Thiemann 1941/42 nach Polen und Russland versetzt. Welche Rolle er dort in den Einsatzgruppen hinter den Frontlinien einnahm, rekonstruiert Potthast anhand zahlreicher spannender Tagebuch-, Brief- und Bilddokumente, sowie einschlägigen Prozessakten. Nach dem Krieg war Thiemann nach Rückkehr aus seinem österreichischen 'Exil' als Rechtsanwalt in Herford und Bielefeld tätig. Das spannende Familien- und Gesellschaftspanorama von den 1930er bis in die 1960er Jahre kann unter dem Menüpunkt Shop bestellt werden.

 


 

Autoren gesucht!


Für unsere Buchreihe "Die Außenlager des KZ Flossenbürg", in der bereits der elfte Band über das KZ Hainichen erschienen ist, suchen wir weitere engagierte Autoren, Regionalhistoriker oder auch angehende Absolventen oder Doktoranden der Geschichtswissenschaften, die künftig intensiv zu einzelnen Außenlagerstandorten des KZ Flossenbürg forschen wollen, oder bereits dazu geforscht haben und ihre Ergebnisse, gerne auch in Form einer Magister-, Master- oder Doktorarbeit/Dissertation, in unserer etablierten Buchreihe einem breiteren interessierten Publikum vorstellen möchten.
Kontaktinformationen entnehmen Sie bitte dem Impressum.

 


 

Datenbank-Projekt KZ Flossenbürg


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